Buffalo, Büffel, Wollbüffel, Indianerkuh... richtig heissen sie BISON und als Wildrinder sind sie mit unseren Hausrindern keinesfalls verwandt. Es sind starke, robuste Huftiere mit deutlich mächtigeren Bullen, die ein Körpergewicht von über einer Tonne erreichen. Der "Euro-Bison" ist ein amerikanischer Präriebison, deren wissenschaftliche Bezeichnung Bison Bison bison ist. Als "genetisches Urgestein" steht er für ursprünglich robuste und genügsame Lebensart und als Steppentier sind für sein Nahrungsspektrum einfache Graslandschaften ausreichend. Mit weniger Futterbedarf als beim Hausrind wächst edelstes Fleisch vom Geschmack bis zum Inhalt, ohne den Einsatz von Wachstumsförderern und anderen künstlichen Futterzugaben!
Gemäss wissenschaftlicher Erkenntnis hat sich die gesamte Erscheinung des Bisons in den letzten 40 Millionen Jahre kaum verändert.
Der "Bison Priscus" ist der "Ur-Vater" des Bisons und ein damaliger Verwandter des indischen Bison Sivalensis. Er lebte in den Jahrmillionen zuvor und stammte ursprünglich vom europäischen Kontinent ab.
Der "Bison Latifrons" lebte vor rund 300'000 Jahren in Nordamerika bis er vor 22'000 Jahren vom etwas kleineren Bison Anticuus" abgelöst wurde. Dieser starb vor etwa 10'000 Jahren aus. Er verschwand etwa mit dem Rückgang der letzten Eiszeit.
Im heutigen Amerika breitete sich der "Bison Bison" aus und lebte bis in die Neuzeit ohne natürliche Feinde auf den weiten Prärien über den ganzen nordamerikanischen Kontinent verteilt.
Mehr als nur ein Tier....
.... ein Mythos!
Der Bison ist in seiner körperlichen Konstitution und seiner Lebensweise unerreicht in der Welt der Tiere.
Ein Beispiel zu seiner Gestalt:
Ein ausgewachsener Bulle kann 3 1/2 Meter lang werden, eine Wiederristhöhe von 2 Metern erreichen und ein Gewicht anlegen, dass nahezu 1 1/2 Tonnen ausmacht.
zur Konstitution:
Der Bison kann über vier Stunden ein enormes Tempo durchhalten und während diesem Marathon Spitzen von 50 km/h erreichen. Danach durchschwimmt er zur Abkühlung noch einen Tausend Meter breiten Fluss.
Sein Fell ist so dick, dass einem "eingeschneiten" Bison der Schnee auf dem Rücken nicht schmilzt.
und zur Lebensweise:
Der Bison lebte einst auf allen Breitengraden des nordamerikanischen Kontinents. Er ernährt sich von Gräsern, Kräutern, Moos und dergleichen. In seiner Genügsamkeit gräbt er sich auch unter einer meterhohen Schneedecke sein Futter hervor.



